staatl. anerkannter Bühnenfeuerwerkerlehrgang

(=Grundlehrgang für den Umgang - ausgenommen das Herstellen und Wiedergewinnen - mit pyrotechnischen Gegenständen und pyrotechnischen Sätzen in Theatern oder vergleichbaren Einrichtungen):

Teilnahmevoraussetzungen

  • eine Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • das Mindestalter von 21 Jahren
  • der Nachweis über die Mitwirkung bei 15 verschiedenen pyrotechnischen Effekten
    (Diese Effekte müssen über einen längeren Zeitraum erworben werden und dürfen nicht in einer Art Crashkurs innerhalb eines Feuerwerkes nachgewiesen werden. Der Nachweis ist vom verantwortlichen Bühnenfeuerwerker mit Angabe des Datums und der Nummer seiner Erlaubnis sowie der ausstellenden Behörde zu unterzeichnen.)
  • eine Ausbildung als Requisiteur, Waffenmeister, Bühnen- oder Beleuchtungsmeister oder Kenntnisse und Fertigkeiten über eine vergleichbare Tätigkeit in einer öffentlich-rechtlich geregelten Prüfung ist nachzuweisen. (vgl. Grundsätze für Lehrgänge Anlage 10.1 A III 3 SprengG)

oder anstatt der Ausbildung:

  • eine mindestens einjährige Tätigkeit in Theatern oder vergleichbaren Einrichtungen sowie die Mitwirkung beim Erzeugen einer für die Ausbildung genügenden Anzahl pyrotechnischer Effekte die in einer Bescheinigung des Unternehmers nachgewiesen werden. (§35 Abs. 2 der 1. SprengV)

Der Bühnenfeuerwerkerschein wird benötigt, wenn Sie erlaubnisscheinpflichtige Bühnenfeuerwerkseffekte der Kategorie 4, T2, P2 oder S2 erwerben und abbrennen möchten.